„… wie außen so innen …“ (J.W. Goethe) – Kieselsäure (Silicea) für die Schönheit

„Sieht die alt aus…“. Ist euch dieser Gedanke beim Anblick einer Frau schon einmal in den Sinn gekommen? Wahrscheinlich hatte die Frau viele Falten, auf jeden Fall mehr, als ihr für ihr Alter erwarten würdet. Falten sind in der Biochemie nach Dr. Schüßler ein Zeichen für einen hohen Bedarf an Nr. 11 Silicea, dem „biochemischen Schönheitselixier“. Es baut das Bindegewebe auf. Der Gedanke, „der/die sieht aber alt aus“, kann deshalb übersetzt werden in: „Die Person, die vor mir steht, hat (wahrscheinlich) einen hohen Bedarf an Nr. 11 Silicea“. Damit wird gleichzeitig die (fast abfällige) Bewertung der betreffenden Person überflüssig.

Silicea: Starkes Bindegewebe

Der Zustand der Haut ist auch ein Spiegel der inneren Verfassung. Falten beispielsweise sind nicht nur ein Zeichen schicksalsbedingter Alterung. In der Biochemie nach Dr. Schüßler sind sie ein aussagekräftiges Zeichen für den Bedarf an Silicea (Nr. 11). Es ist das Hauptfunktionsmittel der Bindegewebszellen und voraussetzend für den Aufbau des Bindegewebes. Fehlt es, dann verliert das Bindegewebe an Fülle und Struktur. Kieselsäure als „Baustoff“ im Körper findet sich besonders dort in hohen Konzentrationen, wo junges Gewebe entsteht, beziehungsweise Wachstum stattfindet. Die höchste Konzentration weist die Nabelschnur auf. Fehlt einem Menschen Kieselsäure, sieht er im wahrsten Sinne des Wortes „alt aus“. Die Haut wird faltig. Das Haar wird spröde. Die Fingernägel lösen sich in Schichten.

In der notwendigen Menge muss Silicea über Nahrungsmittel wie Hirse, Roggen, Gerste, Bananen oder Lauch zugeführt werden. Die Verwertung wird reguliert mit dem Schüßler-Salz Nr. 11 Silicea (D 12).

Silicea verlangsamt Faltenbildung

Viele Störungen werden erst als solche wahrgenommen, wenn der Prozess im Körper bereits über einen langen Zeitraum fortgeschritten ist. Die Haut altert etwa ab dem 25. Lebensjahr und nicht erst, wenn der Spiegel die Falten schonungslos zeigt. Mit der Einnahme von Nr. 11 Silicea kann daher nicht das (kosmetische) Versprechen verbunden werden, faltenfrei zu werden. Allerdings kann eine kontinuierliche Anwendung den Prozess der Faltenbildung sichtbar verlangsamen. Insbesondere gewinnt der betreffende Mensch an Vitalität und Regenerationsfähigkeit. Und besonders wichtig für Frauen in der Lebensmitte: Silicea stärkt die Keimdrüsen und kann helfen, unangenehme Symptome der hormonellen Umstellung in der Menopause zu lindern.

Wunderwerk Haut

Silicea ist ein wesentliches Schüßler-Salz für die Haut, ihren Aufbau und ihre Funktionen. Vom Kopf bis Fuß ist der Mensch in Haut eingepackt. Auseinandergefaltet ergibt sich bei einem erwachsenen Menschen eine Fläche von circa zwei Quadratmetern. Etwa 16 Prozent des gesamten Körpergewichts ist Haut. Sie ist ein Schutzschild gegen Umwelteinflüsse wie Sonne und Wind, Kälte und Hitze. Ihre Aufgaben sind vielschichtig: als Sinnesorgan verbindet sie über den Tatsinn Innen- und Außenwelt. Reize wie eine zärtliche Berührung werden an das zentrale Nervensystem weitergeleitet. Ihr natürlicher Säureschutzmantel wehrt Krankheitserreger ab. Als Klimaanlage ist sie unersetzlich: Bei Hitze erweitern sich die Blutgefäße, um Wärme abzustrahlen. Die Ausscheidung von Schweiß erzeugt Verdunstungskälte und verhindert eine Überhitzung der Haut. Bei Kälte sorgen die Temperatursensoren dafür, dass die Durchblutung gedrosselt wird und das Blut an der Oberfläche nicht abkühlt.

Silicea als biochemische Kosmetik?

Die Bedeutung der Haut als größtes Organ ist Grund genug, „pfleglich“ mit ihr umzugehen. Die innere Anwendung des biochemischen Funktionsmittels Nr. 11 Silicea und die äußere Anwendung der biochemischen Creme Nr. 11 ist keine Kosmetik und ersetzt auch keine Kosmetik. Diese kann jedoch wirkungsvoll ergänzt werden. Die äußere Anwendung ist grundsätzlich empfehlenswert, damit die Wirkung des feinstofflichen Silicea direkt an Ort und Stelle möglich wird. Die biochemische Creme oder Lotion wird morgens und nach Bedarf auch abends auf die entsprechenden Hautregionen aufgetragen.

Anwendung von Silicea

In der Prophylaxe werden innerlich 5 Tabletten täglich genommen. Sind bereits körperliche Störungen vorhanden, wird die Dosierung auf 7 – 10 Tabletten täglich erhöht. Die Anwendung kann zunächst kurweise über einen Zeitraum von acht Wochen durchgeführt werden. Um wesentliche Effekte zu erreichen, ist eine Einnahme über Monate notwendig. Die Einnahme soll ohne Unterbrechung erfolgen, damit die Aufbauarbeit des Körpers gelingt. Eine Einnahmepause würde dies gefährden und ist unnötig, da Silicea eine körpereigene Mineralstoffverbindung ist, die keinen Fremdreiz ausübt Wichtig ist die zusätzliche äußere Anwendung der Schüßler-Salze bei Störungen, die äußerlich behandelt werden können. Für eine kontinuierliche Anwendung über mehrere Wochen kann die biochemische Creme Nr. 11 und für großflächige Anwendungen die biochemische Lotion Nr. 11 genutzt werden.

Hinweis: Die Einnahme von Silicea über einen längeren Zeitraum als 10-14 Tage führt zur Lösung angestauter Harnsäure und muss in Fällen einer Überladung mit Harnsäure mindestens mit Nr. 9 Natrium phosphoricum (D 6) zum Abbau der Säuren begleitet werden, da sonst schmerzhafte Reaktionen in Gelenken oder Muskulatur, Hautreaktionen (Pickel, rote Flecken) sowie Übersäuerungsbeschwerden des Magens auftreten können. Die isolierte Einnahme von Silicea empfiehlt sich nur in akuten Situationen wie beispielsweise Ischiasbeschwerden oder auf der Grundlage einer eingehenden fachgerechten Beratung.
Adressen findet ihr auf der Institutsseite www.institut-fuer-biochemie.de.

Eure Margit Müller-Frahling

Eine Antwort auf „… wie außen so innen …“ (J.W. Goethe) – Kieselsäure (Silicea) für die Schönheit

  1. Kewenig simone 20/09/2016 um 07:37 #

    Vielen Dank für ihre guten Beiträge!

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