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Lesen spendet Freude, Entspannung und Wissen

Bücher sind modern

In der digitalen Welt erscheinen Bücher fast überholt. Ich selber nutze auch die digitalen Möglichkeiten der Wissensvermittlung und -aneignung. Trotzdem – oder gerade deshalb – haben Bücher für mich in mehrerer Hinsicht eine Bedeutung. Ich kann mich in Ruhe an jeden Ort zurückziehen und nur auf das Lesen konzentrieren. Das Ebook ist praktisch und der Reader leicht, aber mit einem gedruckten Buch „vor Augen“ sehe ich genau, wie weit ich gelesen habe oder arbeite auch direkt darin. Außerdem liebe ich Bücher, die mich optisch ansprechen. Dank der vielen Möglichkeiten heutzutage entscheide ich sehr genau, welches Buch ich mir kaufe.

Bücher prägen

Meine Eltern haben immer viel gelesen. Ich habe zwei ältere Geschwister und so konnte ich schon als kleines Kind dabei sein, wenn ihnen vorgelesen wurde. Die ersten Bücher, an die ich mich erinnere, waren zwei Sammelwerke von Wilhelm Busch, die heute noch in meinem Bücherregal stehen – und auch ab und zu herausgenommen werden. Für mich waren die Geschichten von Max und Moritz ungeheuer aufregend. Wir guckten in den 1960iger Jahren kein Fernsehen. Die Erzählungen von Wilhelm Busch waren aus meiner kindlichen Sicht schon so extrem, dass sie mich auch in meinen Träumen beschäftigten.

Wilhelm Busch, Was beliebt ist, ist auch erlaubt, Und die Moral von der Geschicht, Bertelsmann 1959

Lesen eröffnet neue Welten

Meine Mutter las immer nur eine Geschichte vor und wenn ich mehr wollte und quengelte, sagte sie, dass ich, wenn ich lesen könne, die Bücher nach Bedarf lesen dürfte. Ab da war ich ehrgeizig. Ich schaute meiner Schwester über die Schulter, wenn sie Buchstaben lernte. Ich übte und konnte so schon fast zwei Jahre vor Schuleintritt lesen. Ich war glücklich. Ich las, was mir in die Finger kam. Bücher waren für mich der Eintritt in Phantasiewelten, aber auch der Zugang zur Welt. Um Literatur und Sprache zu verstehen, habe ich neben anderen Fächern auch Germanistik studiert. Diese Ausbildung und meine Liebe zum Lesen sind mir bis heute immer zugute gekommen. Schließlich habe ich auch durch das grundlegende Studium der (antiquarischen) Literatur zur Biochemie nach Dr. Schüßler viele Grundlagen und Anregungen für meine Arbeit in diesem Bereich gewonnen.

Literatur zur Biochemie nach Dr. Schüßler

Heute gibt es zahlreiche Bücher zum Thema „Schüßler-Salze“. Als ich 1998 anfing, mich mit Schüßler-Salzen zu beschäftigen, gab es kaum Gegenwartsliteratur zu diesem Thema. Ich begann daher, nach Literatur zu suchen und kaufte antiquarische Literatur auf: Bücher, Zeitschriften, verschiedene Originalausgaben der Grundlagenschrift Schüßlers „Eine abgekürzte Therapie“. Sie sind sehr kostbar für mich, da sie wertvolle Informationen beinhalten, die bis heute die Anwendung der Schüßler-Salze verbessern können. Ich war und bin zum Beispiel begeistert über die zahlreichen Fallberichte von Ärzten in den alten Zeitschriften, die ich auch heute noch oft in die Hand nehme.  Für die tägliche Arbeit habe ich mir vor Jahren einen Nachdruck der Originalschrift Schüßlers besorgt. Auf dem Foto könnt ihr sehen, dass das Buch die „Spuren“ meiner Arbeit zeigt :-). Ich habe es immer wieder in der Hand und entdecke auch nach all den Jahren im Bekannten etwas Neues.

Nachdruck der Schrift von Dr. W.H. Schüßler, „Eine abgekürzte Therapie“, 25. Auflage 1898

Der Tag des Buches und der Verliebten

1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Das Datum des 23. April geht zurück auf den Georgstag. Es bezieht sich auf die katalanische Tradition, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Ich finde den Gedanken sehr schön, dass ein Buchgeschenk von Herzen kommt und eine besondere Zuwendung darstellt. Schön, dass der Lingen Verlag diese Idee aufgreift und in Form einer Verlosung die Frage löst, wie alle eine Chance auf Teilhabe bekommen können.

Danke

Ich hätte niemals daran gedacht, selber ein Buch zu schreiben. Als mich der Geschäftsführer des Lingen Verlages, Werner Schulte, im Jahr 2004 darauf ansprach, war ich unsicher, ob mir das gelingen könnte. Heute bin ich froh, dass ich mich dieser Herausforderung gestellt habe. Mittlerweile habe ich 12 Bücher geschrieben, etliche Artikel, ein Hörbuch, mindCards … . Die vielen Rückmeldungen und die Zahl der verkauften Bücher sind eine schöne Bestätigung. Grund genug, mich zu bedanken: bei Werner Schulte und dem Lingen Verlag, bei meiner Co-Autorin der Lingen-Bücher Beatrix Schulte, beim Deutschen Apotheker Verlag, meinem Lektor Dr. Rainer Mohr und vor allen Dingen bei euch, den Leserinnen und Lesern!

Ganz im Sinne von Wilhelm Busch: Es ist ein lobenswerter Brauch, wer Gutes bekommt, der bedankt sich auch.

Eure Margit Müller-Frahling

 

Blogger schenken Lesefreude
Übrigens: Ich mache bei der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ mit und verlose 3 Mal mein Buch „Schüßler-Salze für Körper, Geist und Seele“.[divider_flat] Das Gewinnspiel zu dieser Aktion findet Ihr am Tag des Buches auf meiner Facebook-Seite.

 

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