Biochemische Ergänzungsmittel – erweiterte Biochemie?

In den letzten Monaten erreichen mich immer wieder Nachfragen zu den Erweiterungsmitteln: Sind das auch Schüßler-Salze? Wer hat die eingeführt? Sollen sie zusätzlich oder auch einzeln angewendet werden? Können Sie mir dazu Tipps geben?“ Genau passend sind jetzt die vollständig überarbeiteten Auflagen des umfangreichen Handbuches (mit Bildern zur Antlitzanalyse) und der mindCards zur praktischen Anwendung im Deutschen Apotheker Verlag erschienen.

Aktuell erschienen: 2. Auflage des Handbuches und der mindCards im Deutschen Apotheker Verlag

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Welche weiteren biochemischen Funktionsmittel werden heute angewendet?

Die Erweiterungsmittel, die auch unter der Bezeichnung Ergänzungssalze bekannt sind, wurden erst im 20. Jahrhundert nach Schüßlers Tod (1898) von seinen Nachfolgern in die biochemische Heilweise eingeführt. Die zwölf biochemischen Funktionsmittel nach Dr. Schüßler können als Basissalze bezeichnet werden, deren Anwendung durch die Erweiterungsmittel optimiert werden kann. Die Erweiterungsmittel differenzieren zudem die Anwendungsmöglichkeiten der Basissalze. Sie können jedoch auch als einzelnes Mittel angewandt werden. Insbesondere, wenn mit der Einnahme der 12 Basissalze keine Besserung der Störungen eintritt, kann zusätzlich ein Erweiterungsmittel zur Anwendung kommen. Bei chronischen Störungen hat sich ihre Anwendung sehr bewährt.

Was ist zu beachten?

Im Unterschied zu den zwölf Basissalzen werden bei den Ausgangsstoffen der Erweiterungsmittel auch Mineralstoffe verwandt, deren lebensnotwendiges Vorhandensein im menschlichen Körper heute als nicht nachgewiesen gilt. Hierzu gehören: Arsen, Brom, Aluminium, Lithium. Über Einführung und Bestand der Funktionsmittel entschieden im Grunde die Hersteller, die dann auch entsprechend der alphabetischen Reihenfolge die jeweiligen Nummern zugeordnet haben. Die folgende Tabelle gibt bei jedem Mittel einen Hinweis auf die wesentlichen Funktionen. Grundsätzlich sollten die Erweiterungsmittel sachkundig angewendet werden, im Zweifel auf der Grundlage einer Beratung. Seit einigen Jahren werden weitere Mittel angegeben und in Deutschland bis zur Nr. 27 angeboten. Die Anwendung ist umstritten und erfordert besondere Sachkenntnis, daher werden sie in der folgenden Tabelle nicht aufgeführt. Ausführliche Angaben dazu finden Sie im Fachbuch.

 

In Deutschland werden  (überwiegend) 12 weitere Funktionsmittel genutzt:

Nr. 13 Kalium arsenicosum: dämpfender Charakter bei Stoffwechselentgleisungen

Nr. 14 Kalium bromatum: dämpfender Charakter auf das Nervensystem

Nr. 15 Kalium jodatum: Mittel für Schilddrüse, Stoffwechsel

Nr. 16 Lithium chloratum: unterstützend bei depressiven Verstimmungen, Rheuma und Gicht

Nr. 17 Manganum sulfuricum: aktivierend und ausscheidungsfördernd

Nr. 18 Calcium sulfuratum: ausscheidungsfördernd, wichtig für den Eiweißstoffwechsel

Nr. 19 Cuprum arsenicosum: dämpfender Charakter, ausgleichend für das Nervensystem

Nr. 20 Kalium-Aluminium sulfuricum: chronische Trockenheit, ausscheidungsfördernd

Nr. 21 Zincum chloratum: Nervensystem, Haut, Stoffwechsel, Immunsystem

Nr. 22 Calcium carbonicum: stärkend, wichtig für Knochenaufbau und Regeneration

Nr. 23 Natrium bicarbonicum: basischer Ausgleich, begleitend bei chronischen Erkrankungen

Nr. 24 Arsenum jodatum: ausgleichend für den Stoffwechsel, bei Allergien

 

Hinweis: Entsprechend der Löslichkeit könnte nach Schüßler generell die sechste Dezimalpotenz (D 6) angewendet werden. Eindeutige Erfahrungen zu unterschiedlichen Wirkungen der D 6 oder D 12 sind nicht belegt. Wesentlich ist, auf die Unterschiedlichkeit (der Ausgangssubstanzen) der Mittel zu achten.

 

 

Literaturhinweise:

mindCards: Schüßler-Salze. Ergänzungsmittel

^mindCards: Schüßler-Salze. Ergänzungsmittel

  • Dosierung und Anwendung: Welche Besonderheiten sind wichtig?
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Biochemie nach Dr. Schüßler Ergänzungsmittel

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Eure Margit Müller-Frahling

 

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